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Lexikon der Drucktechniken

Unsere Techniken im Druckservice der Büttenpapierfabrik Gmund

Heidelberger Druckmaschine

Premium Flachdruck / Offset
Beim Flachdruck liegen druckende und nichtdruckende Partien in einer Ebene. Das Prinzip basiert hier auf dem chemischen Gegensatz von Fett und Wasser. Während die druckenden Partien fett-freundlich sind, werden die nichtdruckenden Stellen mit einem Wasserfilm befeuchtet und stoßen die fettreiche Druckfarbe ab. Die druckenden, fettfreundlichen Partien werden mit Tusche, Fettkreide, Fettstiften oder auf fotografischem Wege aufgetragen und nehmen Farbe an. Die nichtdruckenden Stellen hingegen sind hydrophil aufbereitet, nehmen das Feuchtwasser auf und stoßen die Farbe im Druckprozess ab.

Letterpress / Buchdruck 
Traditioneller Letterpress ist ein jahrhundertealtes Druckverfahren, das auf einzigartige Weise Gedrucktes fühlbar und so zu einem sinnlichen Erlebnis werden lässt.
Auch wenn sich die Basistechnik seit den Zeiten von Gutenberg vor 500 Jahren nicht grundlegend geändert hat, sind wir heute in der Lage, moderne Layouttechnik mit traditionellem Druckhandwerk zu verbinden.
Unsere passionierten Drucker montieren die Druckform in eine unserer antiken Heidelberger Druckpressen. Dort werden die hoch stehenden Elemente eingefärbt und dann mit viel Druck in das speziell für dieses Druckverfahren hergestellte, besonders volumige GMUND Cotton hineingepresst. Neben einer hinreißenden Optik entsteht so eine faszinierende Prägung in die Tiefe des Papieres, die den Letterpress so unnachahmlich macht, dass das Gedruckte erfühlt werden kann.

Digitaldruck 
Der Digitaldruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Informationen direkt vom Computer auf das Papier gedruckt werden, ohne eine Druckvorlage zu erstellen. Dazu gehört jeder PC-Drucker und digitale Farbkopierer. Im engeren Sinne verbindet Digitaldruck die Technologie des Farbdruckers mit der Mechanik einer Druckmaschine und erreicht fast die Qualität wie farbiger Offsetdruck.

Papiergravur
Bei einer Papiergravur wird die Oberfläche des Papiers in einer oder in mehreren Tiefen abgetragen, ohne dabei das Papier zu durchdringen. Mit diesem Verfahren ist es möglich, Logos, Bilder und Schriftzüge in gestochen scharfe dreidimensionale Gravuren zu übersetzten, ohne die Rückseite des Gmund Papierkartons zu verletzen. Diese Methode der Lichtbündelung trägt zehntelgenau einzelne Schichten des gewählten Materials exakt berechnet in unterschiedlichen Tiefen ab, so dass sie für Auge und Finger dreidimensional lebendig werden. Durch die flexible Steuerung und den Wegfall des klassischen Klischees bieten wir die Papiergravur ab nur einem Stück an. Die Papiergravur gibt es exklusiv auf Papieren aus dem Hause Gmund. Somit ist immer höchste Qualität für Papiergravur garantiert.

Blindprägung
Diese Veredelung bezeichnet die Prägung mit großen Stempeln oder Platten unter Einsatz maschineller Hilfsmittel. Die Technik kann so angewendet werden, dass die zu prägenden Elemente erhaben werden (positive Prägung) oder dass sie vertieft werden (negative Prägung). Das Motiv wird durch den Schatten der Prägung auf dem Papier sichtbar, durch die dreidimensionale Verformung der Oberfläche fühlbar. 
Das Verfahren kann mit hochwertigem Offsetdruck und/oder Heißfolienprägung kombiniert werden.

Heißfolienprägung
Bei diesem Verfahren wird die Drucksache mittels metallischen Folien mit einem besonderem Glanz veredelt. Unter Hitzeeinwirkung wird auf dem Klischee die Farb- und Metallfolie an den entsprechenden Stellen mit dem Druckträger (Papier oder Karton) verbunden. Häufig wird dies auch in Verbindung mit Blindprägung angewandt.


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